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Technische infos - Magnum

Wählen Sie den Parkettboden nach Ihren Vorstellung aus
Verlegeanweisungg 2G

Verlegeanweisungg

Lesen Sie bitte die Montageanleitung vor der Verlegung sorgfältig durch


1.    Untergrund und Raumklima

Die Magnum Parkette können schwimmend verlegt oder auf dem Untergrund mit geeigneten Klebstoffen vollflächig verklebt werden. Sie sind zur Anwendung in Wohnräumen und öffentlichen Räumen mit einem angemessenen Betrieb bestimmt, wo die geeigneten Bedingungen für die Benutzung sichergestellt sind (geeignetes Raumklima, Vermeidung von Verunreinigung des Fußbodens durch den auf den Schuhen übertragenen Schmutz u. ä.). Die ausführlichen Bedingungen für die Benutzung der Fußböden außerhalb derWohnräume können Sie mit den Fachmitarbeitern des Herstellers besprechen. Sollte der Fußboden auf Grund eines ungeeigneten Raumklimas oder Benutzung beschädigtwerden, können die Garantieansprüche nicht geltend gemachtwerden.

Raumklima
Magnum Fertigparkett wird mit den modernsten Technologien hergestellt und seine Feuchtigkeit wird im Herstellungsprozess so reguliert, damit das Endprodukt unter den geläufigen gesunden Wohnbedingungen stabil und ohne Deformierungen bleibt.

Die optimalen klimatischen Bedingungen in Räumen:

Lufttemperatur - optimal 21 °C, eswerden die in denWohnräumen geläufigen Temperaturschwankungen vorausgesetzt - 17 °C bis 28 °C kurzfristig. Ein Heizungsstillstand beim kaltenWetter oder andere langfristige Änderungen der klimatischen Bedingungen können zu einer irreversiblen Beschädigung des Fußbodens führen.

Relative Luftfeuchtigkeit - 45 - 60% Eine lange anhaltende Wirkung von trockenerer oder feuchtigerer Luft verursacht die Deformation des Fertigparkettes oder eventuell andere Defekte.


Untergrund
Der Untergrund für das Magnum Fertigparkett muss fest, hart, trocken und gerade sein. Der Untergrund muss der ÈSN 74 4505 Norm entsprechen. Die Feuchtigkeitswerte der Untergrundbetone dürfen nicht 2,5 %, bei Anhydrituntergründen 0,5 %, die mit Hilfe der Wägemethode festgestellt werden, überschreiten. Die Unebenheiten des Untergrundes dürfen maximal 2 mm / 2 m betragen (Größe der Vertiefung zwischen 2 erhöhten Stellen, die mittels einer geraden 2mlangen Latte gemessenwerden).

Geeignete Untergründe sind z.B. Zement-, Anhydritestriche, Gussasphaltestriche sowie Span- und Sperrholzplatten, falls sie die Anforderungen der Norm, was den Untergrund betrifft, erfüllen. Bei der schwimmenden Verlegung sind ebenfalls alte PVC, Linoleum und Fliesenbelege geeignet. In diesen Fällen müssen jedoch diese Untergründe vor der Verlegung durch einen Fachmitarbeiter kontrolliertwerden, ob sie außer den Anforderungen der Norm auch die Anforderungen an dieKohäsion undweitere nötige Parametern erfüllen.

Bei Unebenheiten müssen diese mit geeigneten Spachtelmassen ausgeglichen werden, die fest mit dem Untergrund verbunden werden. Es ist notwendig, die durch den Hersteller der Spachtelmasse angegebenen Technologieprozesse und -fristen einzuhalten. Ein Ausgleich der Unebenheiten mit anderen Materialien (Papier,Karton, Unterlage für die schwimmenden Fußböden u. ä.) ist nicht zulässig. Eine Verlegung des Fertigparkettes direkt auf den Rost (auch im Falle der Benutzung der dichten Trittschallisolationen) ist nicht zulässig. Die Parkette sind nicht tragfähig und haben keine statische Wirkung. Im Falle eines trockenen Aufbaus der Decken ist es nötig, die Durchbiegungen des Untergrundes vor der Verlegung zu vermeiden.

Hinweise fürs Verlegen auf die Fußbodenheizug: Holz ist Naturmaterial, das warm wirkt, darüber hinaus ist es, was die Wärme betrifft, ein ausgezeichnetes Isolationsstoff. Deshalb wird die Verlegung von Holz auf die Fußbodenheizung nur in begründeten Fällen empfohlen. Die Temperatur des Mediums der Heißwasserheizung darf 40 ºC und die Temperatur der Oberfläche 27 ºC nicht überschreiten. Die minimale Breite der Beton- oder Spachtelmasseschicht über der Fußbodenheizung beträgt 25 mm. Es wird die Anwendung von Unterlagen für die Fußbodenheizung empfohlen. Die geläufigen Fußbodenheizungstypen sind für die Anwendung mit den Holzbodenbelägen nicht geeignet, denn sie sichern keine gleichmäßige Feuchtigkeits- und Temperaturverteilung.

Angesichts der Eigenschaften von Holz kann es bei der Anwendung von Holzbodenbelägen über der Fußbodenheizung ohne die Regulierung der Luftfeuchtigkeit zur Formdeformation und Verformung der Abmessungen kommen.

MAGNUM Fertigparkett kann auf die Heißwasserheizung verlegt werden, jedoch dadurch wird das Risiko einer Volumenänderung des installierten Fertigparketts vergrößert. Wir weisen darauf hin, dass eine Verlegung von Buche, Hainbuche, Ahorn, Tigerwood, Jatoba, Akazie, Rochade und vollflächiger Muster (LHD) auf die Fußbodenheizung nicht geeignet ist.


2. Werkzeug

Zur schwimmenden Verlegungempfehlen wir folgendesWerkzeug:

- el. geradlinige Säge oder Kreissäge (eventuell Handsäge)
- Anschlagvorrichtung für Fertigparkett (min. Länge 300mm)*
- Hammer (ca. 800 g)
- Metermaß, Winkeleisen
- Bleistift
- Verlegekeil
- Bolzen für die Sicherung von Dehnungsfugen
- Bohrmaschine und beim Bedarfweiteres Handwerkzeug
- Feuchtigkeitsmessgerät für die Ermittlung der Umweltbedingungen**

Für die Fertigstellung des Fußbodens mit den Sockel - und Übergangsleisten istweiteres Werkzeug nötig? Gehrungssäge, Eisensäge, Schlagbohrmaschine, Kittmassen u. ä.

* man kann ein Prisma aus Holz, Silon oder eine spezielle Metallvorrichtung benutzen. Das muss jedoch so gestaltet sein, damit die einzelnen Parkette durch Quetschung von den Federn oder durch Kratzen u. ä. nicht beschädigtwerden.

** das Gerät ist nicht notwendig,wenn das Raumklima und der Untergrund durch eine Fachfirma geprüft wird. F

ür eine Erleichterung der Montage und Verbesserung der Gebrauchseigenschaften des Fußbodens kann man die Imprägnation der Verknüpfungen MagLock Gel einsetzen. Bei der Anwendung von MagLock Gel ist die Gebrauchsanweisung einzuhalten.

3. Vor derVerlegung

Bei der Verlegung auf die mineralen Untergründe (Beton) ist immer eine Feuchtigkeitsisolation ? eine mindestens 0,2mmdicke PE ? Folie zu verwenden. Die Ränder dieser Folie müssen mindestens 200mm überlappt und mit einem wasserfesten Klebeband auf der ganzen Länge überklebt werden. Auf die PE Folie wird eine 2-3 mm dicke Trittschalldämmung verlegt, z.B. aus Polyethylen-Schaum. Das Prinzip der schwimmenden Verlegung stellt die Möglichkeit einer Änderung der Abmessungen des Bodenbelags dar, deshalb ist es nötig, die Dehnungsfuge von mindestens 10 mm als Wandabstand zu allen festen Bauteilen (Rohren, Schwellen, Treppen, Säulen, Türrahmen u. ä.) einzuhalten. Bei größeren Räumen halten Sie bitte die Dehnungsfuge von 1,5 mm pro Meter der Fußbodenbreite ein. Diese Dehnungsfugen sollen auf dem ganzen Fußbodenumfang eingehalten werden. Sollte die Fußbodenbreite 10 m überschreiten, ist eine Dehnungsfuge mit einer Übergangsleiste zur Flächenauteilung notwendig. Messen Sie den Fußboden aus - sollte die letzte Dielenreihe schmaler als 70mmsein, schneiden Sie auch die erste Reihe zu. Verlegen Sie die Bodenteile entlang der Richtung der Lichtstrahlung. Die Dilatation sind auch mit Rücksicht auf die zukünftige Bodenbelastung (Möbel, Einbauschränke, Pianos u. ä.) zu entwerfen.

Die Pakete sind sorgfältig zu behandeln, um Beschädigungen zu vermeiden. Die nicht geöffneten Pakete sollen sich mindestens 48 Stunden zur Akklimatisierung in dem Raum, wo es verlegt werden soll, bei einer min. Temperatur 18°C und bei relativer Feuchtigkeit 45 - 60% befinden. Die Oberfläche vonMAGNUM Holzböden ist mit Lack oder Öl behandelt. Sie werden schwimmend verlegt werden; das bedeutet, dass die Parkette mit Feder undNut mit Klebstoff oder bei MagLock Systemohne Klebstoff verbundenwerden, aber sie sind nicht aufdemUntergrund fixiert.

Man kann auch den Fußboden mit geeignetemKlebstoff vollflächig auf den Untergrund kleben. Man darf ausschließlich Klebstoffe ohneWasser- oder Alkoholgehalt anwenden. Es werden PU-Klebstoffe und elastische Klebstoffeempfohlen. Halten Sie die Gebrauchsanweisung des Herstellers bei der Bodenverklebung ein. Nähere Informationen können Sie von Ihrem Lieferanten erhalten.

Überprüfen Sie vor der Verlegung und im Verlauf der Verlegung die einzelnen Parkette am Tageslicht. Die fehlerhaften Parkette sollten aussortiert werden. Die die Verlegung durchführende Person ist dafür verantwortlich, dass keine mangelhaften Parkette benutzt werden. Eine Beanstandung der fehlerhaften Parkette darf nicht nach der Verlegung vorgebrachtwerden.


4. Hinweise für dieVerlegung


MAGLOCK

1. Beginnen Sie in der Ecke des Raumes und verlegen Sie von links nach rechts so, damit die Quer- und Längsfeder hierbei zu derWand zeigen. (Bild 1)

2. Legen Sie die folgende Diele im Winkel gegen die erste Parkette an und verlegen Sie sie direkt auf den Fußboden. Auf dieseWeise gehen Sie bis zum Ende der erstenReihe vor. (Bild 2) Schneiden Sie die letzte Parkette in der erstenReihe auf die gewünschte Länge zu und vergessen Sie dabei nicht die Dehnungsfugen. Der Versatz bei den Querungen muss mindestens 60 cmbetragen. (Bild 3)

3. Legen Sie eine Parkette im Winkel zur vorhergehenden Parkette zu. Drücken Sie diese Parkette in der Richtung nach vorn und gleichzeitig legen Sie sie auf den Fußboden auf. (Bild 4)

4. Legen Sie einenKeil (Bild 16) unter die letzte Diele, die mitdemkürzeren Ende eingebaut wurde. (Bild 5) Legen Sie das kürzere Ende der neuen Diele im Winkel zu und Diele auf. (Bild 6)

5. Mittels eines Schlagklotzes klopfen Sie vorsichtig auf das längere Ende so ein, bis die Verbindung vollkommeneinrastet. (Bild 7)

6. Legen Sie die Diele leicht auf den Untergrund auf, bis sie horizontal liegt. Zur Vereinfachung ist der Schlagklotz entlang der Längsverbindung zu verschieben, bis die Diele leicht einrastet. (Bild 8)

7. Nachdem Sie drei Parkettreihen fertig verlegt haben, kann derWandabstand des Bodens angepasstwerden (Dehnungsfuge). Hierzu legen Sie dieKeile zwischen den Fußboden und dieWand. (Bild 9)

8. Sollte die Wand nicht eben sein, müssen die Dielen mit der ersten Reihe zugeschnitten werden, damit sie der Wandform entsprechen. Achten Sie auf die Wandform bei der verlegten Dielen. Lösen Sie die Dielen in der erstenReihe durch das Festhalten auf der längeren Seite und durch das Ziehen nach oben mitdemgleichzeitigen leichten Klopfen auf die Verbindung. Schneiden Sie sie nach Bedarf zu. (Bild 10)

9. Verlegen Sie die angepassten Dielen von links nach rechts. Legen Sie die erste Diele auf und überzeugen Sie sich, dass die nächste Diele auf der kürzeren Seite in die Nut einrastet. Klopfen Sie mit dem Schlagklotz auf die kürzeren Seiten. Gehen Sie auf diese Art undWeise bei allen nächsten Dielen in der Reihe vor. Vergessen Sie nicht, die Abstandskeile zwischen den Fußboden und die Wände einzulegen. (Bild 11)

10. Schneiden Sie die letzte Dielenreihe in der geeigneten Breite zu. Bohren Sie die Löcher an den Stellen,wo die Heizungsrohre durchgehenwerden. Die Löcher sollten 20mmgrößer als der Rohrdurchmesser sein. Das ausgeschnittene Stück (siehe das Bild) kann anschließend wieder angeleimt und mittels einer Holzrosette abgedecktwerden. (Bild 12)

11. Sollten auch die Türversätze zugeschnitten werden, ermitteln Sie die richtige Höhe mit einem Stück der Diele. Sollten Sie auf der Diele entlang klopfen, schützen Sie deren Verbindung mit einem Dielenzuschnitt aus der kürzeren Dielenseite. (Bild 13)

12. Die Endreihe ist einschließlich der letzten Platte auf die richtige Breite zuzuschneiden. Legen Sie die letzte Diele auf die vorhergehende mit einem Abstand von ca. 5mmvon derWand an. Markieren Sie die Diele mit einem Zuschnitt oder Winkel. Legen Sie den zugeschnittenen Teil an. Führen Sie die Montage der Sockel- und Übergangsleisten durch. Vergessen Sie nicht die Dehnungsfuge und lassen Sie dem Fußboden eine Bewegungsmöglichkeit. (Bild 14)

13. Falls es Ihnen die Umstände nicht ermöglichen, den nächsten Bodenteil unterdemWinkel einzustecken, beseitigen Sie 2/3 der Verbundfeder. Danach tragen Sie denweißen Kleber auf und stecken Sie das Teil horizontal auf die richtige Stelle. (Bild 15)


MAGNUM Böden
MagLock lässt sich einfach demontieren, was eine einfachere Änderung der beschädigten Parkette im Verlauf der Nutzung ermöglicht. Die Verlegung des Bodens sollte immer die letzte Baugestaltung vor der Besatzung der Zargen sowie in Neubauten als auch beiRenovierungen sein.

Leimverbindung


Die Punkte 2, 8, 9, 10, 11, 12 sind mit der Verlegung von Maglock identisch.

1. Beginnen Sie in der Ecke des Raumes und verlegen Sie von links nach rechts so, damit die Quer- und Längsfeder hierbei zu derWand zeigt. (Bild 1)

3. Tragen Sie den Leim, der durch den Hersteller zum Kleben von Holzböden bestimmt ist, auf der ganzenNutoberseite so auf, dass nachdemZusammenfügen etwas an der Oberfläche austritt.

4. Fügen Sie die Parkette mit einemHammer(Gewicht 800g) und mit Schlagklotz von einer minimalen Länge von 300mmvorsichtig zusammen, damit sie nicht beschädigtwerden.


Hinweise für dieVerlegung auf die Fußbodenheizung

Das Holz reagiert auf die klimatischen Einflüsse durch die Veränderungen der Abmessungen und aus diesem Grund kann es zur Bildung geringer Fugen kommen. Der Wärmewiderstand des dreischichtigen MAGNUM Fertigparkettes beträgt R = 0,14 m2 KW-1. Die maximale Feuchtigkeit der Untergrundschichten am Tag der Verlegung beträgt max. 1,8 % bei Zementestrich und beim Anhydrituntergrund darf sie nicht höher als 0,3 % sein (festgestellt mit Hilfe der Wägemethode). Vor der Verlegung des Fußbodens ist es notwendig, ein ordentliches Protokoll zu erstellen, das die laufenden Temperaturen, die erreichten maximalen Temperaturen, den Betriebszustand und die Außentemperatur bei der Übergabe des neuen sowie des alten Untergrundes (in Übereinstimmung mit den DIN EN 1264 und DIN 4725 Normen) beinhalten soll. Das minimale Alter des Untergrundbetons vor der Durchführung des Heizungsbetriebes muss 29 Tage bei günstigen klimatischen Bedingungen betragen. Die Anlauftemperatur ist bei Beginn täglich um max. 5°C bis zum Erreichen der vollen Heizleistung zu erhöhen. Diese Temperatur muss mindestens einen Tag pro 1 cm der Dicke des geheizten Estriches, ohne Nachtsabsenken, andauern. Darüber hinaus ist jeder Tag für die Verdunstung der Feuchtigkeit nützlich. Nachfolgend sollte die Temperatur täglich um 5°C bis auf 18°C - 20°C verringert werden. Während der nachfolgenden 7 Tage soll die Heizung ausgeschaltet bleiben. Erhöhen Sie allmählich weiterhin die Temperatur während der nächsten 4 Tage bis auf 45°C. Schalten Sie die Heizung nach dem Erreichen der Temperatur aus. Während dieser Zeit soll das Zimmer kontinuierlich gelüftet werden. Durchzug vermeiden. Wenn diese Maßnahmen erfüllt sind und die Feuchtigkeit des Untergrundes kontrolliert ist, kann das Fertigparkett verlegt werden. Die Oberflächentemperatur des EstrichesamTage der Verlegung: 15°C - 18 °C und relative Luftfeuchtigkeit 45 - 60%.

PVerlegung des Bodens auf die Fußbodenheizung

Schwimmende Verlegung
- bei der schwimmenden Verlegung ist es immer notwendig, eine Dampfsperre aus PE Folie mit der Stärke von 0,2 mm und eine geeignete Trittschallisolation zu verwenden. In diesem Falle ist es notwendig, mitdemgesamten Widerstand der Wärmedurchlässigkeit alsSummeder Widerstände der einzelnen Schichten zu rechnen.

Vollflächige Verklebung
- bei der Verlegung soll ein solcher Klebstoff genutztwerden, der durch den Klebstoffhersteller als geeignet für die Fußbodenheizung gekennzeichnet ist.

4 Tage nach der Verlegung kann mit der Aufheizung begonnenwerden.

a) Falls sich im zu verlegenden Raum mehrere Fußbodenheizungskreise, die voneinander durch die Dehnungsfugen getrennt werden, befinden, ist es notwendig, bei den vollflächig geklebten Parketten diese Fugen auf der Oberfläche der Parkette zu kennzeichnen; im Falle der Verlegung auf die ?schwimmende? Art und Weise ist es notwendig, dass die Heizung in allen Fußbodenheizungskreisen gleichzeitig und gleichmäßig anläuft.

b) Bei der ersten Inbetriebnahme, sowie zu Beginn der Heizsaison muss der Fußboden schrittweise erwärmtwerden.

c) Die Oberflächentemperatur des Bodens darf an keinem Punkt der Fläche 27°C überschreiten

d) Für die Einhaltung der Bodenstabilität halten Sie die Temperatur 18 ? 23 °C und eine relative Feuchtigkeit von 45 ? 60%ein.


5. Anwendung und Pflege

Das dreischichtige MAGNUM Fertigparkett wird aus Naturmaterialien hergestellt. Beim dreischichtigen MAGNUM Fertigparkett kommt es oft zur Veränderung der Farbe vom Holz. Beim Holz ist diese Erscheinung üblich. Die angegebenen Eigenschaften von Holz (Veränderung des Farbtones durch den Einfluss der Sonnenstrahlung, die Veränderung des Volumens durch die klimatischen Bedingungen) können nicht zum Gegenstand der Reklamation gemachtwerden.

Der Fußboden ist an der Eingangstür mit einer Fußmatte oder Abstreicherzone vor und hinter der Innentür zu schützen. Damit vermeiden Sie die Übertragung von Verunreinigungen, Sand und Kies, Feuchtigkeit, Sie schützen damit den Fußboden MAGNUM und erhöhen dessen Lebensdauer. Die Möbelfüße sollten mit Filzunterlagen versehen werden. Diese Unterlagen verhindern unerwünschte Kratzer und Risse im Parkettboden. Versehen Sie die Rollstühle und ?möbel mit weichen Rollen. Unter die fahrbaren Büromöbel installieren Sie Plastmatten, die den erhöhten Druck auf das Parkett verringern. Zur Erhaltung der Stabilität des Parkettes während der Heizperiodeempfehlen wir Verdampfer auf die Heizung zu installieren oder einen elektrischen Befeuchter einzusetzen.


Pflege undWartung der lackierten Fußböden

Es ist sehr einfach, den Fußboden MAGNUM sauber zu halten. Für die tägliche Pflege benutzen Sie einen weichen Besen oder einen Staubsauger mit dem Aufsatz für Parkett. Falls nötig, wischen Sie den Fußboden mit einem leicht befeuchteten Lappen oder mit einem Mopp auf. Vergossene Flüssigkeiten sind sofort abzuwischen. Benutzen Sie bitte nur Reinigungsmittel, die für schwimmende Holzböden geeignet sind und halten Sie immer die Gebrauchsanweisung ein.Dampfreiniger und Putzanlagenwerden nichtempfohlen.

Hinweis


DieReinigungsmittel mit Surfactantgehalt ermöglichen es, dassWasser auch in unzugängliche Stellen durchdringt. Benutzen Sie keine Spülmittel.

Einige Reinigungsmittel für den Haushalt (z.B. Wassersteinentferner) sind aggressive Lösungsmittel und auch eine kurzfristige Wirkung (ein Tropfen auf dem Boden) können irreversible Beschädigung der Bodenoberfläche verursachen.

Vergossene Flüssigkeiten sind sofort auf zu nehmen. Fürs Reinigen benutzen Sie keine Säuren und Lösungsmittel, Surfactant und Pulverreiniger. Das MAGNUM Fertigparkett wird mit einem sehr beständigen Lack geschützt. Dank der starken Trittschicht kann die Oberfläche, falls nötig, erneut geschliffen und lackiertwerden. Die Flecken sollten immermit einemempfohlenen Reiniger beseitigtwerden.


EinigeEmpfehlungen für die Fleckenbeseitigung


Asphalt, Öl,Ruß, Fett usw.
--> technisches Benzin
Tusche, Lippenstift
--> Terpentin undWasser 1:1
Kaugummi u. ä.
--> einfrieren und vorsichtig abkratzen

Bei der Anwendung dieser Mittel seien Sie sehr vorsichtig,weil deren höhereKonzentration oder längere Wirkungsdauer eine Beschädigung verursachen kann.


Pflege undWartung der geöltenBöden


Durch die regelmäßige Pflege der geölten Fußböden wird die einfachere Pflege des ganzen Fußbodens sichergestellt und dessen Beständigkeit vor Abnutzung erhöht.

Das Parkett MAGNUM wird vorab mit Öl gepflegt und ist in diesem Zustand fürs Verlegen und für die Anwendung in Wohnräumen bereit. Nach der Beendigung der Installation empfehlen wir, den Fußboden erneut zu ölen oder mit den einschlägigen Pflegemitteln zu behandeln. Die tägliche Reinigung erfolgt durch das Fegen und Absaugen mit einem Staubsauger. Ins Wasser wird die empfohlene Menge vom Reinigungsmittel zugegeben, das zur Pflege der geölten Oberflächen geeignet ist. Durch die Anwendung eines speziellen Reinigungsmittels wird auf der Oberflächen des Parketts ein Schutzfilm gebildet, der die Beständigkeit des Fußbodens vor Abnutzung erhöht. Benutzen Sie bitte nurReinigungsmittel, die für geölte Holz-Oberflächen geeignet sind und halten Sie die Gebrauchsanleitungein.

Wichtiger Hinweis


Wischen Sie bitte den geölten Fußboden immer mitWasser, das mitdemReinigungsmittel in so einem Verhältnis gemischt ist, das vomHersteller desReinigungsmittels angegeben wird.


In der Abhängigkeit von der Benutzung des geölten Holzbodens und fürs Einhalten der hohen Qualität der Oberflächenbehaltungempfehlen wir das erneute Ölen in denWohnräumen einmal pro Jahr und in den kommerziellen Räumen je nach der Benutzung des Fußbodens, jedoch mindestens einmal pro 6 Monate.

Die Aktiengesellschaft MAGNUM Parket, a.s., als Hersteller, trägt keine Verantwortlichkeit für Probleme oder Mängel, welche durch eine nicht fachgemäße Vorbereitung des Untergrundes, Installation des Bodens, Aussetzung des Bodens nicht geeigneten klimatischen Bedingungen oder durch eine nicht geeignete Pflege entstehen.

Die beschädigten oder farbig unterschiedlichen Parkette, die schon verlegt wurden, sind von Reklamationsansprüchen ausgeschlossen.

In kritischen Fällen empfehlen wir, dass Sie sich vor der Verlegung über die spezifischen Bedürfnisse Ihres Baues ausreichend informieren. Falls Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.

Informationen

Návod na pokládku

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